„Die Hoffnung ist wie ein Brückengeländer, an das wir uns in dunkler Zeit halten können.“

Angelika Mack

Diözesanverband Freiburg

Bundesevent UTOPIAjetzt!

Im Mai 2008 war ich zum ersten Mal auf einem KjG-Bundesevent, dieses fand unter dem Motto „UTOPIAjetzt! – Räume für Visionen“ in Würzburg statt. Utopia ist der Titel eines Romans von Thomas Morus – dem Schutzpatron der KjG – der in satirischer Art und Weise die ideale Gesellschaft aufzeigen will und damit der Welt zeigt was alles anders laufen müsste. Dieses 1516 erstveröffentlichte Buch halt mit Sicherheit auch heute noch nicht viel an Aussagekraft verloren.

Wir waren auf UTOPIAjetzt!Hier wird die große UTOPIAjetzt!-Fahne noch gemalt......und hier hängt sie schonUnsere Lunchpakete für den AbendZahlreiche Bands sorgten auf der Bühne für KurzweileAm Mainufer......erlebten wir den SonnenuntergangUtopi - das Maskottchen der BunderveranstaltungIm Bayern-Zelt war Karaoke angesagtZwei spontane und ungeheuer witzige Jung-KjGlerinnen beim SchattenspielDer Chillout-Bereich der Diözesanverbands Freiburg in der NachtBei einer so entspannenden Lichtinstallation......ließ es sich gut chillenBei der Karaoke war die Stimmung ebenso gut...

4 Tage lang sollte es also auch in Würzburg darum gehen Visionen für eine bessere Welt zu entwickeln und auch die Welt, wie sie heute ist, zu reflektieren. Ein schweres Thema, dessen inhaltliche Umsetzung bei einer logistisch sehr gut organisierten Veranstaltung auch ein wenig zu wünschen übrig ließ. Da ich persönlich eine Mischung aus dem KjG-Feeling von PaXX ZELT und einem klaren Ergebnis wie beim Kinderkongress erwartete, war ich doch ein wenig enttäuscht als wir die Heimreise antraten. Es glich ein wenig dem Versuch Kinder zu beschäftigen indem man ihnen einfach einen Ball gibt und sie dann alleine spielen lässt.

...wie auf der BühneDas wollten sich viele nicht entgehen lassenAuch Schlafen war nicht so schnell angesagt20 Schlafplätze in einem KlassenzimmerDiese Schule war für 4 Tage unser ZuhauseDer Main fließt quer durch WürzburgDer Chillout-Bereich in seiner ganzen PrachtDas Gegendere wurde meiner Meinung nach ziemlich übertriebenAm Standstrand ließen wir es uns gutgehenIch glaube hier wäre ich als Würzburger Student StammgastSteffi hat es auch gefallenEisi von der Sonne durchstrahltPrädikat Pohlmann spielte Anschließend heizten die Altmeister von Super Musik und super LichteffekteAm letzten Tag ein letztes Mal Schlange stehen vor der EssensausgabeNach dem Gottesdienst......hieß es Abschied zu nehmenAuch unser Chillout-Bereich machte sich auf die Heimreise

Nichts desto trotz gab es auch viele schöne Momente, die ich mitgenommen habe und viele KjGler, die ich kennenlernen durfte und wo ich mich auf ein Wiedersehen freue. Das Prädikat „Weltklasse“ hat vor allem auch der Stadtstrand in Würzburg verdient. Schade, dass ich in Karlsruhe studiere, ich wäre dort sonst sicherlich Stammgast. Und auch die vielen Momente und Mahlzeiten am Ufer des Mains mit Blick auf Würzburg werde ich vermissen, die Murg bietet in Rastatt nicht so gute Voraussetzungen um die Beine im Wasser baumeln zu lassen. Und zum inhaltlichen Teil der Veranstaltung bleibt zu hoffen, dass das nächste Bundesevent aus den Fehlern seines Vorgängers lernen möge.

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