„Vernunft annehmen kann niemand, der nicht schon welche hat.“

Marie v. Ebner-Eschenbach

KjG Heilig-Kreuz, Rastatt-Rheinau

Gruppenleiter in der KjG

Ich hatte drei Jahre Pause in der KjG weil viele Freunde keine Lust mehr hatten und ich mich ihnen angeschlossen habe. Vom heutigen Zeitpunkt aus betrachtet weiß ich gar nicht wie ich die Zeit ohne KjG überhaupt rumgebracht habe und bin froh, dass mich Alex vor einem Jugendgottesdienst angesprochen hat und ich so wieder zurück in die KjG gefunden habe – jetzt aber schon als Gruppenleiter. Momentan bekleide ich in der Rheinau das Amt des Kassierers, denn ohne die ein oder andere Geldreserve ließe sich keine Jugendarbeit betreiben.

Wir treffen uns mindestens ein Mal im Monat zur Leiterrunde, daneben treiben wir noch ein wenig Sport und nehmen an Fußball- und Volleyballturnieren teil. Außerdem gibt es dann auch noch die geselligeren Termine wie Offene Treffs oder interne Feste. Auch wenn man sich dabei nicht täglich sieht, so gibt es doch einen tollen Zusammenhalt unter uns. Und wenn es dann darunter geht innerhalb von 72 Stunden das komplette Außengelände eines Kindergartens umzubauen, sieht man was wir zu leisten im Stande sind.

Leider sieht es bei uns in der Gemeinde nicht sehr gut mit Gruppenstunden aus, irgendwie fehlt den Kindern das Interesse und der jährliche Versuch eine Gruppenstunde neu aufzubauen scheitert über kurz oder lang. Das größte Event ist von dem her natürlich das Ferienlager im Sommer. Zwei Wochen lang wird der Bus vollgepackt und mit normalerweise knapp 50 Kindern geht es an verschiedene Orte in Deutschland oder den angrenzenden Ländern. Fünf Ferienlager zähle ich dabei für mich und drei Mal davon durfte ich mir diese zwei Wochen als Lagerleiter auch etwas stressiger machen als es vielleicht nötig gewesen wäre. Aber ich würde lügen wenn ich jetzt nicht sage, dass es mit Spaß gemacht hat. Natürlich gibt es immer Situationen, die man hätte anders lösen können aber nur aus Fehlern kann man lernen. Und irgendwie muss mir die ganze Organisation Spaß und man nimmt auch viel mit und reift mit jeder Erfahrung.