„Es gibt nur eine Wahrheit, jedoch viele Ansichten.“

Moriartes

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Schiedsrichterei

Er wird von vielen nur als „notwendiges Übel“ betrachtet, aber ohne ihn geht beim Fußball nichts: der Schiedsrichter. Auch ich bin seit Januar 2003 Mitglied dieser Gilde. Damals habe ich mich noch ein wenig überreden lassen müssen, bis heute habe ich es aber nicht bereut.

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Ich bin Mitglied der Schiedsrichtergruppe Rastatt

„Aller Anfang ist schwer“ - das gilt besonders auch bei der Schiedsrichterei. Denn es gehört schon mehr dazu als nur ein bisschen Ahnung vom Fußball zu haben. Wenn ich allwöchentlich auf den Sportplätzen des Bezirks oder auch drüber hinaus unterwegs bin, wundere ich mich immer wieder, was Zuschauer alles sehen können und vor allem von welcher Position aus. Super Augen – Respekt! Vielleicht sollte der ein oder andere mal bei einer Fluggesellschaft vorsprechen, mit so guten Augen kann man als Pilot eine Menge Geld verdienen.

Aber gerade darüber gilt es zu stehen, was auch mir wie allen Jungschiedsrichtern zu Beginn schwer gefallen ist. Mangelnder Respekt von Seiten der Verantwortlichen, Spieler und Zuschauer gegenüber jungen Kameraden hat schon so manche „Karriere“ beendet, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat. Deshalb die Bitte an jeden, der dies jetzt liest: Schiedsrichter sind auch nur Menschen, die ihrem Hobby nachgehen und immer versuchen die beste und neutralste Leistung abzuliefern. Und Menschen machen Fehler, wäre ja schlimm wenn dem nicht so wäre. Und schließlich machen auch die Spieler in jedem Spiel Fehler. In solchen Momenten sollte man sich trotz aller Emotionen vielleicht eines Zitats von Georg Christoph Lichtenberg erinnern:

"Ehe man tadelt, sollte man immer versuchen, ob man nicht entschuldigen kann."

Meine Wenigkeit hat es inzwischen bis in die Landesliga geschafft wobei mein erstes Ziel erreicht ist. Jetzt gilt es darauf aufzubauen und sich mit guter Leistung für mehr zu empfehlen...

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