„Fordere viel von dir selbst, und erwarte wenig von anderen.“

Konfuzius

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Schule, Studium

Studienfahrt zum Segeln nach Holland

Am Ende der 12. Klassenstufe standen die üblichen Studienfahrten an. Wir als Physik-LK entschieden uns zum Segeln nach Holland zu fahren, genauer gesagt ans Eiselmeer (Ijsselmeer). Mit dem obligatorischen Deutschland-Trikot im Gepäck ging es zunächst im ICE mit teilweise über 300 km/h nach Amsterdam, anschließend mit einem holländischen Nahverkehrszug, der eher einem gelb-blauem U-Boot auf Schienen glich, bis zum Hafen wo uns unser Schiff "Citore" schon erwartete.

Die ersten Eindrücke aus Holland......zeigen uns gleich das Stadion von Ajax AmsterdamDas schien sogar Herrn Bardoll zu gefallenAuf dem Schiff ließen wir es uns gutgehenNackte Haut fast wie auf einem Kreuzfahrtschiff ;-)Abends ging es in die Bar......mit äußerst scharmanter BegleitungAbends auf dem SchiffLisa und Caro wollten noch nicht schlafenNicht nur gutaussehend, sondern auch noch sportlichNach einer kurzen Nacht wurde auf Deck weiter geschlafenUnsere Fahrt ging indes weiterWährend dem Kartenspielen......hieß es Segel setzenVolle Kraft vorausTobi und Lisa kümmerten sich um MittagessenKüchenarbeit kann auch richtig Spaß machenEin gefrorenes Ei in der PfanneDie Strategen bei der ArbeitIch sah auch schon fiter aus, aber Hauptsache der Bundesadler auf der BrustAm anderen Tisch beschäftigte man sich mit einem Turmbau

Die grob geschätzt 2 x 2 x 4 m großen Kojen für 4 Personen waren ein wenig gewöhnungsbedürftig und speziell beim Aufstehen machte der Kopf teils schmerzhafte Erfahrungen mit der Decke. Trotzdem hatten wir uns irgendwann damit ebenso arrangiert wie mit dem täglichen Segelsetzen und –einholen. Bei überwiegend strahlendem Sonnenschein und unterbrochen von ein paar Badegängen im Eiselmeer fuhren wir so nacheinander Volendam, Amsterdam und Enkhuizen an, wo wir die langen Abende größtenteils abseits des Schiffes verbrachten.

Nach 3 Tagen guten Wetters holte uns dann leider eine Schlechtwetterfront ein und der vierte Tag spielte sich dank eines gerissenen Segels im Hafen von Enkhuizen ab. So erfuhren wir zumindest mal was es heißt ein Segel zu wechseln und durften wie Astrid Lindgrens Kinder von Bullerbü mit dem Bollerwagen zum Segelschneider fahren. Glückerlicherweise bot Enkhuizen eine Bowlingbahn mit angeschlossener Disko, sodass der Abend alles andere als kurz(weilig) war.

Wie schnell man Kinder beschäftigen kann ;-)Das erlebte wollte gesichtet werdenHinter den Windmühlen ging langsam aber sicher die Sonne unterIn der Disko......ließen wir die Mädels tanzenAuch auf dem Eiselmeer gibt es VerkehrUnd wohin fahren wir heute?Genug geschlafen?Unser Schiff bei schlechtem Wetter im sicheren HafenEs hieß ausladenDie Alles Gepäck musste wieder runterEs ist NICHT das, wonach es aussiehtUnser SchiffshundNoch schnell ein Abstecher bei Ajax AmsterdamEin wunderschönes Stadion und GeländeDas war nicht alles ihr GepäckManchen können ohne Risiko nicht lebenIn Deutschland wurde erstmal wieder die Regenbogenpresse gelesenMit fasst 300 Sachen gen Heimat......und deutsche Pünktlichkeit bei der Bahn ;-)

Am Ende der Woche ging es nach einem Abstecher am Fußballstadion von Amsterdam – warum musste eigentlich Robbie Williams just an dem vielleicht einzigen Tag in Amsterdam spielen, an dem man mal die Möglichkeit gehabt hätte die Arena von innen zu sehen?! – dann wieder gen Heimat, wobei man sich ob der vielen fernöstlichen Fahrgäste im hoffnungslos überfüllten ICE schon fast wie auf der chinesischen Mauer fühlte, ohne jemals dort gewesen zu sein. Nach einer Portion Fast Food waren wir dann auch irgendwann wieder zu Hause und froh, dass beim Aufstehen mehr als nur 50 cm zwischen Kopf und Decke liegen und auch froh, bei diesem Segeltörn dabei gewesen zu sein. Mit Sicherheit ein Geheimtipp für Studienfahrten, der uns als Leistungskurs für das letzte Schuljahr und die Abiturprüfung deutlich hat zusammenrücken lassen, was mit Sicherheit nicht zu unser aller Nachteil war.