Fachartikel „Was taugt der In-Memory-Ansatz?“ im BI-Spektrum

Über meine Master-Thesis konnte ich schließlich auch in der Fachzeitschrift BI-Spektrum berichten. Der Artikel „Was taugt der In-Memory-Ansatz?“ erschien als 4-seitiger Fachartikel in der Ausabe 2/2011, die pünktlich zur jährlichen TDWI-Konferenz erschienen ist.

Wie schon beim Vortrag auf dem 2. OSBI-Workshop vier Monate zuvor ging es zunächst um die Schwierigkeiten eines allgemeingültigen und objektiven Benchmark für OLAP-Systeme und schließlich um die Ergebnisse der Master-Thesis. Inhaltlich also nichts Neues aber ich glaube der erste Fachartikel - vielleicht folgen ja irgendwann noch weitere!? - ist immer etwas Besonderes.

Den Artikel kann ich leider an dieser Stelle nicht zum Download anbieten. Er findet sich in der Ausgabe 2/2011 des BI-Spektrum auf den Seiten 37 bis 41.

Vortrag „Performance von In-Memory OLAP-Systemen“ beim 2. Workshop OSBI

Beim 2. OSBI-Workshop in den Räumlichkeiten der Hochschule Karlsruhe konnte ich mich über die Ergebnisse meiner Master-Thesis berichten. Performance ist seit jeher ein wichtiges Kriterium innerhalb von BI-Anwendungen und können ganz allein BI-Projekte zum Scheitern bringen sowie die Akzeptanz durch die Endbenutzer massiv beeinträchtigen. Leider gibt es bis heute keinen allgemein anerkannten und herstellerübergreifenden Benchmark, der Anwendern einen objektiven Vergleich ermöglichen könnte.

Im Rahmen der Master-Thesis erarbeitete ich Anforderungen und Datenmodelle eines Benchmarks und konnte letztliche drei In-Memory OLAP-Server in den BI-Teilbereichen Datenintegration, Analyse und Planung gegenüberstellen. Jeder OLAP-Server konnte genau einen Teilbereich für sich entscheiden und so zeigte sich, dass es wichtig ist, die Anforderungen eines BI-Projekts genau zu spezifizieren und darauf aufbauend die vermeintlich beste Lösung zu finden.

Master-Thesis „Benchmark für die Performance von In-Memory OLAP-Systemen“

Zum Abschluss meines Master-Studiums in Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Karlsruhe beschäftigte ich mich als Masterand bei der Jedox AG mit der Performance von In-Memory OLAP-Systemen. Die Performance ist einer der wichtigsten Faktoren beim Einsatz eines OLAP-Servers doch eine objektive Betrachtung beim Vergleich mehrerer Alternativen gestaltet sich aufgrund des Fehlens eines herstellerübergreifenden Benchmarks als schwierig.

An dieser Stelle setzte meine Abschlussarbeit an. Sie nähert sich zunächst aus theoretischen Gesichtspunkten der Performance-Thematik in BI-Bereich bevor im Anschluss ein Benchmark, der sich stark an Anwendungen aus der Praxis orientiert, entwickelt und für die OLAP-Server Cognos TM1, Infor PM10 sowie den Jedox OLAP-Server durchgeführt wird.

Noch detailliertere Informationen zur Master-Thesis „Entwicklung eines Benchmarks für die Performance von In-Memory OLAP-Systemen“ gibt es auch auf einem separaten Online-Auftritt unter www.olap-benchmark.de.

Beitrag im Buch „Open Source Business Intelligence (OSBI)“

Aus dem ersten Workshop OSBI heraus entsprang nicht nur die Idee, die Veranstaltung jährlich zu wiederholen, sondern auch ein Buch zum Thema Open Source Business Intelligence (OSBI) herauszugeben. Das Ziel des Buches spiegelt sich bereits im Titel wider: Chancen, Möglichkeiten und Risiken quelloffener BI-Lösungen. Über 20 Autoren beleuchten das Thema sowohl theoretisch als auch anhand zahlreicher Praxisbeträge.

Wie auch schon der Vortrag am Workshop OSBI 2009 beschäftigt sich mein 18-seitiger Beitrag zu diesem Buch mit dem ETL-Tool Talend Open Studio.

Gruppen-Ausarbeitung zum Thema „Cloud Computing“

Cloud Computing ist nicht erst seit der CeBIT 2011 ein sehr aktuelles Thema. Unter Cloud Computing versteht man die Verlagerung von Diensten und Ressourcen ins Internet - in die sprichwörtliche Cloud. Die nötigen (Hardware-)Ressourcen müssen vom Benutzer nicht mehr kontinuierlich vorgehalten werden, sondern werden dynamisch, transparent und nach Bedarf bezogen. Trotz vieler Vorteile und Chancen gibt es aber auch Probleme und Risiken beim Cloud Computing.

Im Wintesemester 2009/10 beschäftigten wir uns in einer 4er-Gruppe intensiv mit diesen Thema. Da ein Gruppenmitglied der Veröffentlichung seines Teils - das Kapitel über Infastructure as as Service (IaaS) - leider widersprochen hat, ist dieser in der PDF-Datei nicht vorhanden.

Vortrag „ETL-Prozess mit Talend im Produktivbetrieb“ beim Workshop OSBI

Am 24. September fand an der HS Karlsruhe der 1. Workshop OSBI statt. In ein paar Vorträgen ging es um das "Phänomen" Open Source Business Intelligence und vor allem auch um Fallbeispiele, in denen quelloffene BI-Lösungen im Produktivbetrieb eingesetzt werden.

Mein Vortrag an diesem Tag beschrieb das ETL-Tool Talend Open Studio, das ich im Anschluss an meine Diplomarbeit beim Huber Verlag für Neue Medien als Schnittstelle zwischen den operativen Systemen und dem CRM-System installierte. Talend bietet bereits in der Open-Source-Variante einen beachtlichen Funktionsumfang und kann mit einer Auswahl von über 200 Komponenten sowie einer zugleich intuitiven wie auch übersichtlichen Oberfläche punkten. Der Vergleich zu kommerziellen Alternativen muss in keinem Fall gescheut werden.

Ausarbeitung „Logdaten-Anonymisierung“

Im Rahmen des Wahlpflichtfachs „Data Mining und IT-Sicherheit“ galt es eine Ausarbeitung zu einem bestimmten Thema zu erstellen. Mein Thema war die Logdaten-Anomynisierung und in der Ausarbeitung wird nach der Betrachtung der rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes - insbesondere in Deutschland ja ein immer wieder heiß diskutiertes Thema - zunächst auf die Theorie der Anonymisierung eingegangen.

Im zweiten Teil folgte ein praktisches Beispiel zur Anonymisierung von Logdaten des Webservers Apache, einmal per Perl-Skript in Echtzeit, ein anderes Mal mit Hilfe der Software Flaim.

Vortrag „WFV vs. Hartplatzhelden“

Im Rahmen des Wahlpflichtfachs „IT-Recht“ beschäftigten wir uns ein Semester lang sehr viel mit Internet-relevanten Themen und jeder musste auch einen Vortrag zu einen vorgegebenen Thema ausarbeiten. Mein Vortrag beschäftigte sich mit dem juristischen Strei zwischen dem Württembergischen Fußball Verband (WFV) und der Internetseite hartplatzhelden.de.

Bei diesem Streit geht es um die Frage, ob über den Internetauftritt der Hartplatzhelden kurze Videos von Amateurspielen gezeigt werden dürfen oder nicht. In Zeiten von YouTube & Co. eigentlich nichts Weltbewegendes, sollte man meinen. Aber der WFV war da anderer Meinung.

Zum Zeitpunkt des Referats war der WFV in zweiter Instanz erfolgreich. Die vom Oberlandesgericht zugelassene Beruf hat mittlerweile zur höchstrichterlichen Entscheidung vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe geführt, die den Hartplatzhelden Recht gab und damit die Klage des WFV abgewiesen hat.

Diplomarbeit „Analytisches CRM im Bereich der Online-Medien“

Zum Abschluss meines Informatik-Studiums an der Hochschule Karlsruhe wählte für die Diplomarbeit bereits ein Thema it Bezug zur Business Intelligence. „Analytisches CRM“ meinte darin die Verknüpfung der dynamischen Daten aus den operativen Vorsystemen mit den doch eher statischen Daten aus der Kundendatenbank. So lassen sich die Informationen über Kundenstatus oder gebuchte Leistungen ermitteln und in das CRM-System zurückschreiben.

Im Rahmen der Diplomarbeit ging es zunächst um die theoretische Betrachtung von Customer Relationshop Management und Business Intelligence. Der anschließenden Situationsanalyse folgte eine Evaluierung unterschiedlicher kommerzieller Lösungen - Cubeware und Cognos - sowie von Open-Source-Tools wie dem ETL-Tool Talend und dem OLAP-Server Palo.

Die theoretische Ausarbeitung kann ich an dieser Stelle auch zum Download anbieten.

Seminararbeit „Projektmanagement mit OpenProj“

Im Rahmen einer Seminararbeit inkl. Präsentation evaluierte ich OpenProj, eine Projektplanung unter Open-Source-Lizenz. In der Hauptsache ging es um die Frage, inwieweit OpenProj mit kommerzieller Software mithalten kann. Um es kurz und knapp zusammenzufassen: OpenProj bietet alle grundlegenden Funktionen und eignet sich problemlos für das Management einzelner Projekte. Was projektübergreifendes Management oder auch Teamfunktionen angeht, so sind allerdings kommerziellen Lösungen wie z.B. MS Project auf diesen Gebieten nicht zu schlagen und OpenProj leider überfordert.

Am Rande gibt es auch noch einen Überblick über andere Projektmanagement-Lösungen wie etwa Basecamp oder Zcope (beide SaaS) sowie Collabtive oder ProjectPier (Open Source und auf dem eigenen Webspace installierbar).

Studienarbeit „Java Server Faces und Ajax vs. PHP und Ajax“

Mit PHP und AJAX hatte ich schon ein wenig Erfahrung als ich im Wintersemester 2005/06 meine Studienarbeit zum Thema "Java Server Faces und Ajax vs. PHP und Ajax" schrieb. Es ging um die wesentlichen Unterschiede der beiden Technologien sowie der jeweiligen Vor- und Nachteile. Während die Java Server Faces (JSF) zwar einen höheren Initialaufwand benötigten, ließen sich damit einige interessante Komponenten wie sortierbare Tabellen mit wenigen Zeilen Code einbinden. Unter PHP wäre dies zumindest damals noch mit sehr viel Arbeit verbunden gewesen.

Da es mittlerweile zahlreiche Java-Script-Bibliotheken und -Plugins gibt, die derartige Funktionen Out-of-the-Box anbieten, so ist diese Seminararbeit auch so etwas wie ein Blick in die Vergangenheit. In eine Zeit, in der das Internet noch in den Kinderschuhen steckte.